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ÖNORM EN ISO 17678

Milch und Milcherzeugnisse - Bestimmung der Reinheit des Milchfetts durch gaschromatographische Triglyceridanalyse (ISO 17678:2019)

NORMA vydaná dňa 15.9.2019

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The information about the standard:

Designation standards: ÖNORM EN ISO 17678
Publication date standards: 15.9.2019
The number of pages: 34
Approximate weight : 102 g (0.22 lbs)
Country: Austrian technische Norm
Kategória: Technické normy ÖNORM

Annotation of standard text ÖNORM EN ISO 17678 :

Dieses Dokument legt ein Referenzverfahren zur Bestimmung der Reinheit des Milchfetts durch gaschromatographische Triglyceridanalyse fest. Bei diesem Verfahren werden die Unterschiede zwischen dem Triglycerid-Fingerprint von Milchfett und den individuellen Triglycerid-Fingerprints anderer Fette und Öle zur Bestimmung von Proben analysiert, die außerhalb des bei Milchfett üblicherweise festgestellten Bereichs liegen. Dies wird anhand von festgelegten Triglyceridgleichungen erreicht, die auf der normalisierten gewichteten Summe der einzelnen Triglyceridspitzen beruht, die auf die Integrität der Milch reagieren. Die Integrität des Milchfetts kann durch Vergleiche der Ergebnisse dieser Gleichungen mit den zuvor bei einer Reihe reiner Milchfettproben beobachteten Ergebnissen bestimmt werden. Es können sowohl pflanzliche als auch tierische Fette wie Rindertalg und Schweinefett nachgewiesen werden. Grundsätzlich gilt das Verfahren für Sammelmilch oder daraus hergestellte Produkte, unabhängig von Abweichungen bei den allgemeinen Fütterungs-, Zucht- oder Laktationsbedingungen. Insbesondere ist das Verfahren auf Fett anwendbar, das aus Milchprodukten extrahiert wurde, die reines Milchfett in unveränderter Zusammensetzung enthalten sollen, wie z. B. Butter, Sahne, Milch und Milchpulver. Jedoch kann in den nachstehend erwähnten Fällen ein falsch-positives Ergebnis ermittelt werden. Deshalb ist das Verfahren nicht anwendbar auf Milchfett, das: a) aus anderer Milch als Kuhmilch gewonnen wurde; b) von einzelnen Kühen gewonnen wurde; c) von Kühen gewonnen wurde, deren Futter einen besonders hohen Pflanzenölanteil aufwies, wie Raps-, Baumwollsamen- oder Palmöl usw.; d) von Kühen gewonnen wurde, die an erheblicher Unterernährung leiden (starkes Energiedefizit); e) aus Kolostrum (Vormilch) gewonnen wurde; f) einer technologischen Behandlung unterzogen wurde, wie z. B. dem Entfernen von Cholesterol oder einer Fraktionierung; g) aus Magermilch, Buttermilch oder Molke gewonnen wurde; h) aus Käse mit gesteigerter Lipolyse gewonnen wurde; i) mit Verfahren nach Gerber, Weibull-Berntrop oder Schmid-Bondzynski-Ratzlaff extrahiert oder mittels Detergenzien isoliert wurde [z. B. mit dem Bureau of Dairy Industries (BDI)-Verfahren]. Mit den in Punkt i) festgelegten Extraktionsverfahren können beträchtliche Mengen von Partialglyceriden oder Phospholipiden in die Fettphase übertreten.