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ÖNORM EN 1793-4

Lärmschutzvorrichtungen an Straßen - Prüfverfahren zur Bestimmung der akustischen Eigenschaften - Teil 4: Produktspezifische Merkmale - In-situ-Werte der Schallbeugung

NORMA vydaná dňa 15.5.2015

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The information about the standard:

Designation standards: ÖNORM EN 1793-4
Publication date standards: 15.5.2015
The number of pages: 34
Approximate weight : 102 g (0.22 lbs)
Country: Austrian technische Norm
Kategória: Technické normy ÖNORM

Annotation of standard text ÖNORM EN 1793-4 :

Diese Europäische Norm beschreibt ein Prüfverfahren zur Bestimmung der produktspezifischen Merkmale der Schallbeugung bei Wandaufsätzen, die auf Lärmschutzvorrichtungen für Straßen montiert werden. Das Prüfverfahren sieht Messungen des Schalldruckpegels an mehreren Bezugspunkten nahe der Oberkante der Lärmschutzvorrichtung mit und ohne montierte Wandaufsätze vor. Die Wirksamkeit des Wandaufsatzes berechnet sich aus der Differenz aus den mit und ohne Wandaufsatz gemessenen Werten unter Berücksichtigung der Änderungen der Höhe (das beschriebene Verfahren hebt den akustischen Nutzwert gegenüber einer einfachen Schutzvorrichtung derselben Höhe hervor; allerdings kann der Wandaufsatz in der Praxis die Höhe vergrößern, wodurch wiederum in Abhängigkeit von Sender- und Empfangsposition eine zusätzliche Abschirmung bereitgestellt werden kann). Das Prüfverfahren ist für folgende Anwendungen vorgesehen: - im Freien und in Innenräumen erfolgende Vorqualifizierung der Wandaufsätze, die auf Lärmschutzvorrichtungen montiert werden; - Bestimmung der Schallbeugungsindex-Differenz von Wandaufsätzen in der Praxis; - Vergleich der Bemessungsspezifikationen mit den tatsächlichen Leistungsdaten nach Abschluss der Bauarbeiten; - Überprüfung der Langzeitwirksamkeit von Wandaufsätzen (durch wiederholtes Anwenden des Verfahrens); - interaktives Konstruktionsverfahren neuer Produkte, einschließlich der Erstellung von Montage-handbüchern. Das Prüfverfahren kann sowohl in situ als auch an Prüfkörpern, die speziell für die Prüfung unter Verwendung des hier beschriebenen Verfahrens hergestellt wurden, angewendet werden. Ergebnisse werden als Funktion der Frequenz in Terzbändern zwischen 100 Hz und 5 kHz angegeben. Ist es nicht möglich, gültige Messergebnisse über den gesamten Frequenzbereich zu gewinnen, müssen die Ergebnisse für den eingeschränkten Frequenzbereich zusammen mit den Gründen für die Einschränkung(en) klar angegeben werden. Aus den Frequenzdaten wird eine Einzahl-Angabe berechnet.